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Was ist der (Fußball-)Afrika-Cup?

Der Afrika-Cup ist ein auf dem afrikanischen Kontinent ausgetragener Wettbewerb, bei dem alle in der Regionalkonföderation CAF eingetragenen Nationen teilnehmen. Das Turnier findet alle zwei Jahre und seit 2013 nur in ungeraden Jahren statt. Erstmals wurde die Kontinentalmeisterschaft 1957 eröffnet, bei der allerdings nur drei Länder um den Titel kämpften. Mit der Zeit nahm die Teilnehmerzahl immer weiter zu, sodass ein Spielmodus eingeführt werden musste. Auch aus der Bundesliga aktuell spielende Fußballer nehmen am Turnier teil.

Qualifikation zum Afrika-Cup

Bevor man einen, der mittlerweile von 16 auf 24 aufgestockten freien Plätze ergattert, müssen alle potenziellen Teilnehmer erst in eine Qualifikation. Zur Ermittlung und Zuordnung der Teilnehmer in die einzelnen Gruppen werden diese vorher per Ziehung ausgelost, wobei die statistisch gesehen sechs schwächsten Teams bereits eine Vorrunde im K.O.-System hinter sich haben. Insgesamt absolviert jede Mannschaft dann in ihrer jeweiligen Gruppe sechs Spiele, sodass alle zweimal gegeneinander antreten müssen. Die zwei besten qualifizieren sich im Anschluss für den Afrika-Cup.

Spielmodus des Afrika-Cups

Der Spielmodus im Turnier selbst, läuft rundenbasierend, zunächst in sechs Gruppen mit jeweils vier Nationalteams. Dabei erreichen alle Mannschaften, die auf dem ersten und zweiten Platz landen sowie die vier erfolgreichsten Drittplatzierten, die nächste Runde. Ab hier erfolgt jede weitere Begegnung, der übrig gebliebenen sechszehn Mannschaften, im K.O.-System bis am Ende ein Sieger feststeht. Dieser qualifiziert sich durch den Gewinn der Meisterschaft automatisch für einen weiteren, von FIFA organisierten, Wettbewerb, den Confed-Cup.

Besonderheiten

Gewann eine Mannschaft dreimal das Turnier, so durfte diese die ausgegebene Trophäe bis 2001 auf Dauer behalten. Dies ist nach Rangliste bisher nur wenigen gelungen. Seit 2001 wurde allerdings eine neue Trophäe eingeführt, die African Cup of Nations, die vom afrikanischen Verband verliehen wird. Nach neuen Regelungen darf man das Original bedauernswerterweise nun nicht mehr behalten, man erhält aber immerhin eine Replik für eine außergewöhnliche Leistung.

(Bilderquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)