Eritrea

Eritrea liegt am Roten Meer im Nordosten von Afrika und grenzt an die Länder Sudan, Äthiopien und Dschibuti. Lange Zeit gehörte es zu Äthiopien, bevor es 1993 nach einem langen Unabhängigkeitskrieg selbständig wurde. Es hat eine Fläche von etwa 121.000 Quadratkilometern und zirca fünf Millionen Einwohner, die sich auf neun größere und weitere kleinere ethnische Gruppen verteilen.

Sehenswürdigkeiten

In der Hauptstadt Asmara hat die ehemalige Kolonialmacht Italien ihre Spuren hinterlassen. Die Kathedrale wurde 1922 erbaut und beim Bau der Khulafa el Rashidin, der größten Moschee des Landes, wurde sogar Marmor aus Carrara verarbeitet. Ebenso sehenswert ist die Harnet Avenue mit der Oper, dem Rathaus und dem ehemaligen Gouverneurspalast.
Massawa ist eine schöne Hafenstadt am Roten Meer mit engen Gassen und weißen Häusern. Der Hafen selbst und die Altstadt liegen auf einer Insel, auf der man heutzutage viele Restaurants, Bars und Cafés findet. Nördlich von Massawa gibt es einige schöne Sandstrände. Und der Stadt vorgelagert sind die Dahlak-Inseln, insgesamt 209, von denen aber nur drei bewohnt sind. Hier befinden sich großartige Tauchgründe, die mit lokalen Anbietern per Boot zu erreichen sind.

Reisezeit und Veranstalter

Die beste Zeit für Reisen an Eritreas Küste ist von November bis März, für Reisen in das Hochland bietet sich die Zeit von September bis Februar an. Einige Reiseveranstalter bieten Reisen in kleinen Gruppen an, ansonsten ist Eritrea eher das Land für Individualtouristen.


Ein Hotel in Asmara finden:

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